Frankfurt Finanzzentrum

Endzeichen

Gewitterwolken über den Wahrzeichen des Finanzkapitalismus.  Wir befinden uns am Vorabend einer revolutionären Veränderung unserer Gesellschaft. Das Finanzsystem,  so wie wir es kennen,  kann durch seine Zinsgier der völlig leistungslosen Vermehrung von Geld durch Geld nicht mehr weiter existieren. Der Realwirtschaft ist es schon lange nicht mehr möglich, den Anforderungen dieses Geldsystems zu entsprechen, so dass die exponentielle Geldvermehrung nur noch in spekulativen Investmentmärkten, Schattenbanken und Börsenwetten zu erzielen ist. Da wir in einem Schuldgeldsystem leben, in welchem die vorhandenen Vermögen auch immer der Höhe der vorhandenen Schulden entsprechen, ist es für die Erhaltung dieses System notwendig, dass sich für die exorbitente Vermehrung von Vermögen auch entsprechende Schuldner finden. Die Realwirtschaft kann diesen Part schon lange nicht mehr schultern, so dass nun schließlich Staaten – für die wir als Bürger (Bürgen) haften – die immer größer werdende Schuldenlast übernehmen. Doch auch hier geraten die Staaten immer weiter an ihre Grenzen. Die Verschuldung der westlichen Staaten hat mittlerweile eine Vielfaches der eigenen Wirtschaftskraft erreicht, es ist längst klar, dass die Schulden niemals zurück gezahlt werden können. Was allerdings bleibt, ist die Haftung für diese Schulden, die uns Bürgern und unseren Kindern auferlegt worden ist.

Unsere Führungselite ist sich dem Ende dieses Finanzsystems längst bewusst und hat in undemokratischer Manier Institute und Gesetze geschaffen, die die schrittweise Rückabwicklung des Bankensystems ermöglichen: Enteignungsmechanismen, Bankenunion und Bankenaufsicht werden die Mittel sein, durch welche wir in Europa in den nächsten 5 Jahren eine enorme Vernichtung von Geldvermögen und ein allgemeines Bankensterben beobachten werden können.  Durch diese Mittel und die angestrebten Bankeninsolvenzen wird es der Geldelite möglich sein, die vorhandenen Realwerte, welche in den Bilanzen der maroden Banken als Sicherheiten hinterlegt sind, auf nur noch wenig verbleibende – immer größer werdende Großbanken zu übertragen. Ähnlich wie im Monopoly-Spiel wird sich das Vermögen immer mehr in den Händen weniger konzentrieren.

Diese Entwicklung ist bedenklich, deckt sich aber mit den Beobachtungen aus der Realwirtschaft, in der die Vielfalt unternehmerischer Kultur zugungsten von Groß- und Kapitalunternehmen allmählich ausstirbt. Darüber hinaus manövriert es die Menschen, die sich in diesem System arrangieren, in eine hochgradige Abhängigkeit. Durch die Monopolisierung ziehen sich auftretende Fehler und Gefahren wie ein roter Faden durch die komplette Lieferkette unserer Versorgungsindustrie. Eine Vielfalt in der medizinischen und landwirtschaftlichen Versorgung kann auftretende Probleme abpuffern, die Monopolisierung führt ebendieser Branchen führt zu noch unvorhersehbaren Gefahren und Katastrophen, die sich unmittelbar auf jedes Unternehmen – jeden Menschen – auswirken. Und letztlich besteht die größte Gefahr dieses Vereinheitlichungsprozess in der Konzentration von Macht in den Händen weniger.

Dieses Gemälde befindet sich in Privatbesitz und kann leider nicht mehr erworben werden.

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