Stinkefinger

Schöne Grüße ans Finanzamt

Meinen ausdrücklichen Dank ans Finanzamt, dass ich mich heute wieder mit dieser sinnfreien Tätigkeit beschäftigen darf, meine Buchhaltung zu erledigen. Ja, leider ist man in diesem System nicht wirklich frei, auch nicht als Künstler. Den institutionellen Zwängen dieses Staates entkommt man nicht so einfach und so muss auch ich mich mit allerlei Forderungen von derartigen Institutionen beschäftigen, die einem die wertvolle Lebenszeit rauben.

Da setzt man sich hin und rechnet für diesen verschwenderischen Staat aus, was man ihm in diesem Jahr an Steuern zukommen lassen darf. Man erhält dafür nicht etwa ein Dankesschreiben, sondern Drohungen, Erpresserbriefe und einschüchternde Nötigungsversuche.

In einem System, wo Banken Geld aus dem Nichts heraus erschaffen und an Staaten verleihen, damit diese die aufgenommenen Kredite mit Zinsen an die Geldverleiher zurückzahlen können, Steuern zu zahlen, kommt einem Raub von Lebensenergie gleich. Die Staaten machen sich zu willfährigen Vollstreckern des Finanzystems, verschulden und versklaven ihre Bürger. Alternative Tauschmöglichkeiten von Dienstleistungen und Waren sind nicht erwünscht, ja verboten.

Mit diesem Gedanken im Hinterstübchen steigt natürlich die Aversion meinerseits, diese lästigen Berechnungen für diesen Staat – dieses System – zu vollführen. Leider ist aber der Staat die das Gewaltmonopol beherrschende Institution und als kleiner Bürger sitzt man wie immer am kürzeren Hebel. Und was tut man, um jegliche Konfrontation mit diesem System zu vermeiden? Man macht brav seine Steuererklärung!

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